Bei dem von uns angewandten Verfahren einer Horizontalsperre gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit handelt es sich um eine hydrophobierende Injektionssperre (hydrophob = wasserabstoßend) von innen.

Die Wirkung beruht auf einem Spezial-Polymer, das in sehr dünnflüssigem, hochreinem Paraffinöl gelöst ist.
Nach der Einbringung in die Wand verdunstet das Paraffinöl und es bleibt innen auf den Porenwandungen lediglich ein hauchdünner Polymerfilm als wasserabstoßende "Innenlackierung" der Porenwand zurück.
Dabei wird das vorhandene Wasser in den Poren der Wand verdrängt und es bleiben wieder mit Luft gefüllte Poren zurück. Dadurch erhält die Wand ihre natürliche Wärmedämmung zurück.

Der entscheidende Unterschied zu anderen Verfahren der Feuchtigkeitsbekämpfung ist, dass durch die Wasserverdrängung in den Poren die Wand wieder vollständig abtrocknet.
Auf absperrende Dichtschlämme und Sperrputze kann vollständig verzichtet werden.

Auf die Wirksamkeit der Sperren übernimmt der Produkthersteller eine Garantie von 20 Jahren.

die Anwendung von isophob®-k
Bild 3: die Anwendung von isophob®-k

 

Anwendung von isophob®-k bei einer Horizontalsperre:

Bild 3 zeigt die Anwendung von isophob®-k. Für die maschinelle Injektage werden nur kleine, 12-14 mm durchmessende Bohrlöcher, im seitlichen Abstand von 25 cm benötigt. Die Bohrungen werden in der Regel dicht über dem Fußboden schräg nach unten gebohrt (siehe Bild 3). Es ergibt sich nach der Injektion eine horizontale, isophobierte Mauerwerkszone, die sogenannte Horizontalsperre. Das aufsteigende Wasser kann diese isophobierte Zone nicht mehr durchdringen.

Die Injektion selbst ist recht einfach. Das Material wird, entsprechend der Wandstärke dosiert, von einer speziellen Injektionsmaschine in die Wand injiziert und verteilt sich dort selbsttätig. Durch die enorme Kriechfähigkeit von isophob®-k gibt es keine Verteilungsprobleme in der Wand. Die Feinverteilung erfolgt durch die Kräfte der Oberflächenspannungsdifferenzen zwischen dem Porenwasser, der Porenwandung und isophob®-k,aufgrund der Naturgesetze vollautomatisch und ohne, dass es jemand verhindern könnte. Hydrophobe bzw. isophobe Abdichtungen sind also keine schwarze Magie, sondern nutzen die Naturgesetze bis in die feinsten Details.

Bohrlöcher mit Injektoren
Bohrlöcher mit Injektoren

Das aufsteigende Wasser kann den im Kellerbodenniveau liegenden isophobierten Mauerwerkstreifen nicht durchdringen. Dem Mauerwerk oberhalb der isophoben Zone fehlt daher der Wassernachschub. Es trocknet aus. Und was sehr wichtig ist: Die Poren des trockenen Mauerwerks sind wieder mit Luft gefüllt. Hierdurch erhält das Mauerwerk seine natürliche Wärmedämmung zurück.

Da eine Bohrlochkette leicht in jeder Form und Lage zu erstellen ist, können mit isophob®-k jede Art von Sondersperren erzeugt werden. Die Sperren können unterhalb oder oberhalb des Erdreichs, auch schräg, mitten in der Wand oder senkrecht verlaufen und so viele Sonderprobleme lösen.

Außer Horizontalsperren können mit isophob®-k auch vielfältige Flächensperren erstellt werden, z.B. um Kellerwände bei fehlender vertikaler Außenabdichtung abzudichten, und ein Ausschachten zu verhindern.

Aufgrund der langjährigen Erfahrung (seit 1967), ist bekannt, dass diese Art von Abdichtungen ihre volle Funktionstüchtigkeit über einen sehr großen Zeitraum behalten. Die ersten eingesetzten Sperren leisten bereits seit vierzig Jahren zuverlässig ihren Dienst.

 

 

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