Wasser, das entgegen der Schwerkraft nach oben steigt?

Ja das geht. Physikalisch nennt man das Kapillarwirkung.

In genügend engen Röhren oder Spalten, kann das Wasser innerhalb der Wand eines Hauses nach oben steigen. Die Wirkung ist wie die eines Dochts einer Öllampe der das flüssige Öl nach oben befördert.

Eine Hauswand ist generell porös, das heißt das Gestein (Ziegel, Mörtel oder auch Beton) bringen die Voraussetzung mit um die Kapillarwirkung zu ermöglichen.

Dabei ist es möglich, dass die Feuchtigkeit von Bodenniveau aus bis in die oberen Etagen gelangt. Die Aufstiegsmöglichkeit des Wassers wird nur durch Verdunsten des Wassers auf der Wandfläche begrenzt.

In der Folge bedeutet das: je weniger Wandfläche zur Verdunstung zur Verfügung steht und je dicker die Mauer ist, umso höher kann die Feuchtigkeit steigen.

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