Hydrophobierender Fassadenschutz mit Isophob-F

Vor rund 45 Jahren wurde von der Hydro Chemie INT GmbH unter der Leitung und Forschung von Herrn Hans-Jürgen Krein das offenporige, wasserabstoßende Imprägniermittel „Isophob-F“ entwickelt.

Die gewaltigen Vorteile für eine Fassade die auf diesem Effekt beruhen, begreift man oftmals erst, wenn man ihn in der Praxis angewendet hat:
•    wenn z.B. ein nasses, schimmelbefallenes Haus wieder bewohnbar wurde.
•    wenn z.B. an einem denkmalgeschützten Haus durch eine unsichtbare Maßnahme eine Energieeinsparung von 25 oder 30% erreicht wird.

Gerade an Sichtmauerwerkfassaden aus Backstein oder Denkmalgeschützen Natursteinfassaden ist ein unsichtbarer, offenporiger und wasserabstoßender Fassadenschutz, mit einer 20 jährigen Garantie auf die Wirksamkeit, die ideale Maßnahme der Werterhaltung und Energieeinsparung.

 

Isophob-F – unsichtbarer Fassadenschutz

Isophob-F ist ein rein organisches Produkt zum Schutz von Fassaden gegen Wasseraufnahme und Verschmutzung. Als rein organisches Produkt enthält
Isophob-F keine Kieselsäureverbindungen, Silikonate und anorganische Verbindungen oder Alkali, welche hygroskopische oder sonstige Salze in der Wand erzeugen könnten.
Isophob-F wirkt auch nicht porenverengend oder porenverstopfend. Das garantiert eine hervorragende Wasserdampf Diffusion und Wasserverdunstung aus der Wand.

Die Wirkung beruht auf einem Spezial-Polymer, das in sehr dünnflüssigem, hochreinem Paraffinöl gelöst ist. Nach der Verdunstung des Paraffinöls und der Trocknung der Wand befindet sich auf den Poren-Wandungen lediglich ein hauchdünner Polymerfilm (als wasserabstoßende „Innenlackierung“ der Porenwand). Ansonsten sind die Poren nach der Austrocknung der Wand wieder mit Luft gefüllt, so dass die Wand ihre natürliche Wärmedämmung zurückerhält.

Die hervorragende Wirkung von Isophob-F im nassen Mauerwerk beruht einerseits darauf, dass es nicht wasserlöslich ist, also sich nicht mit dem Wandwasser vermischen kann, andererseits darauf, dass die Polymermoleküle größenmäßig im Piko-Bereich liegen und damit etwa 1000 mal kleiner sind als Nanopartikel. Die Isophob-F - „Teilchen“ sind damit also etwa 1 Million mal kleiner als die Teilchen
einer Mikroemulsion.
Isophob-F eignet sich für alle mineralischen Baustoffe und daraus erstellte Fassaden außer Gips. Also für Ziegel-, Klinker-, Porenziegel-, Kalksandstein-, Gasbeton-, Beton-, Putz- Naturstein- (Bruchstein-) und sonstige Flächen.
 
Auch Fassaden mit Mineralfarb- oder Dispersionsfarbanstrichen lassen sich mit Isophob-F hydrophobieren und gegen die Ablagerung von Schmutzpartikeln schützen.

Auf diese Weise kann durch die Kombination von normalem Fassadenanstrich und Isophob-F -Behandlung eine Schmutzabweisung erreicht werden, die sonst nur mit teueren Silikonharzfarben erreichbar ist. Der Vorteil ist, dass es keine Farbbeschränkungen gibt, wie bei Silikonharzfarben.

 

Voraussetzungen an den Untergrund

Generell ist die Fassaden-Hydrophobierung mit Isophob-F einfach und unkritisch. Das heißt, dass Isophob-F keine besonderen Ansprüche an die Sauberkeit der Fassade stellt.
Es wurden in der Vergangenheit schon erfolgreich Ziegelfassaden hydrophobiert, die durch über 100 Jahre alten Schmutz völlig schwarz waren.
Allerdings muss man bedenken, dass die Fassaden nach der Isophob-F-Behandlung
nicht mehr mit Fassadenreinigern gereinigt werden können, sondern nur noch durch Sandstrahlung.

Wenn es also lediglich darum geht, Feuchteprobleme im Innenraum zu beseitigen und die Optik der Fassade keine Rolle spielt, dann kann auch eine verschmutzte Fassade erfolgreich hydrophobiert werden.
Das Gleiche gilt für den Zustand der Fugen. Ist der optische Eindruck unwichtig und soll nur die Feuchteaufnahme der Fassade beseitigt werden, dann kann auch Sichtmauerwerk mit verwittertem oder ausgebrochenem Fugenmörtel ohne Wirkungsverlust hydrophobiert werden. Es ist also unwichtig, ob der Fugenmörtel oder der inzwischen freigelegte Mauermörtel hydrophobiert wird.

Lediglich alte Fassadenanstriche (vor 1940) oder als Feuchteschutz verwendete Teeranstriche müssen vorher entfernt werden. Die alten Anstriche bestehen meistens aus Ölfarben und lassen daher eine Hydrophobierung nicht zu.
Alle Anstriche, die abblättern oder blasig sind, müssen ebenfalls vorher entfernt werden.

 

Fassadenanstriche mit Dispersionsfarben

Die Isophob-F-Anwendung auf Dispersionsanstrichen ist problemlos. Genau so problemlos ist der Anstrich einer mit Isophob-F behandelten Fassade mit Dispersions-Fassadenfarben. Der isophobierte Untergrund bietet sogar eine
hervorragende Voraussetzung für die dauerhafte Haftung der Farbe, da eine Unterwanderung des Anstrichs durch Wasser ausgeschlossen ist.

Fassadenanstriche mit Mineralfarben

Mineralfarbenanstriche auf Fassaden, die mit Isophob-F behandelt wurden, sind nur nach einer Grundierung mit Haftemulsion (handelsüblich) möglich, da der hydrophobierte Untergrund die wässrige Mineralfarbe abweist.

Die Anwendung von Isophob-F auf einem Mineralfarbenanstrich hingegen ist möglich und bietet einen hervorragenden Schutz gegen Verschmutzung.
Der Mineralfarbenanstrich muss jedoch mindestens 14 Tage ausgehärtet sein, da sich bei der Härtungsreaktion Salze abspalten. Diese Salze müssen vor der Hydrophobierung mit Wasser ausgewaschen werden, damit sie nicht vom Isophob-F eingeschlossen werden.


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